Ideen für eine notwendige Revolution

Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.
Wir haben Genoss*innen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben dutzende Arbeiter*innen interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten zur Wehr setzen.
In “Jeder Acker, jede Fabrik” entwickeln wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. - Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.
Um die Diskussion zu vertiefen und erste organisatorische Schritte zu machen, laden wir Euch im Herbst 2027 zu einer Konferenz ein - watch this space! - Hier könnt ihr unseren Newsletter abonnieren.
Der Film ist eine gemeinsame Produktion von AngryWorkers und Labournet TV.
Weltpremiere auf dem Rio Reiser Platz, open air. In Anwesenheit von Protagonist'innen und der Filmcrew. - Bringt euch einen Campinstuhl mit! Bei Regen weichen wir aus ins Aquarium, Skalitzer Str. 6. Der Film wird um 20:30 gezeigt.
Universum Filmtheater, in Anwesenheit von Protagonist*innen und der Filmermacher*innen
DGB Haus, mit Unkürzbar und Verdi, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Subotnik, Vetterstr. 34 a, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Freiraum, Brunnengartenstr. 7, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Thalia Kino, Görlitzer Str. 6, im Rahmen der anarchistischen Tage Dresden
veranstaltet von der FAU Dresden, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Syntopia, Gerokstr. 2, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
in Anwesenheit der Filmemacher*innen, Wohnprojekt Kolle, Schöffenstr. 9b
Kino Lumiére, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
ATIF, Bartelsstr. 25, in Anwesenheit von Protagonist*innen und der Filmermacher*innen, veranstaltet vom Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
medienpädagogik zentrum mpz, Sternstraße 4
im Rahmen der Einführungswochen an der Uni Jena, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
veranstaltet von den Falken Kassel, im Club Commune, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Hansa 48, in Anwesenheit der Filmemacher*innen, veranstaltet von TKKG und Chefduzen
veranstaltet von translib, in Anwesenheit von Protagonist*innen & der Filmemcher*innen
Stadtteilladen, Maxim-Gorki-Straße 40, in Anwesenheit von Protagonist*innen und der Filmermacher*innen
Kulturladen Westend, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Cinema Kurbelkiste, mit Ende Gelände Münster, FAU Münster, Treibhausdefekt und Furious Farmworkers, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Akka, Giersstraße 31, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Kino 8 1/2, veranstaltet von Solidarische Aktion Saar, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Kollapscamp, Coolmühle
Scheunenkino in der Mensch*meierei, Ludwigsteinstraße, in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Der aktuelle globale Moment ist geprägt von einer klassischen Systemkrise: die Herrschenden wissen nicht, wie weiter, sie verwickeln sich in Spiralen von unsinnigen Kriegen, einem neuen Rüstungswettlauf und verzweifelten Versuchen, aus ausgelaugten Böden und grüngewaschenen Bull-Shit-Jobs noch soviel herauszuquetschen, dass sie keine offizielle Rezession verkünden müssen. Neue Technologien und Wissen werden für gesellschaftlich sinnlose oder zerstörerische Projekte verschwendet, während sich die Masse der Arbeiter*innen weiter auf Niedriglöhnen herumquälen. Die Zeichen stehen auf Zusammenbruch. Was wir brauchen ist eine kollektive Diskussion, wie wir nicht verzweifeln, sondern uns auf einen radikalen Wandel vorbereiten können.
Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle zusammen und bewusst entscheiden, wie wir unsere Ressourcen, unsere kollektive Arbeitskapazität und unser Wissen im Gemeinwohl aller und mit Rücksicht auf die Natur und kommende Generationen einsetzen können. Dies ist keine Hexerei oder Hippie-Utopie. Die Klassenbewegungen der Vergangenheit und ihre Theoretiker*innen haben uns einiges mit auf den Weg gegeben und als Klasse verfügen wir über ein enormes technisches und soziales Wissen - Wissen, das heute im privaten Unternehmensinteresse zerstückelt, monopolisiert und durch Patentämter bewacht wird.

Cast
Regie, Schnitt, Produktion:
Johanna Schellhagen / Labournet TV
Idee, Buch, Recherche
Marco Bauer / AngryWorkers
Grafik:
Zoff Berlin
Musik:
Steve Molchanski
Sound Design und Mischung:
Studio Lärm
Color Granding:
Kim El Ouadi
Animation:
Julien Bach
Protagonist*innen
Zeitzeug*innen 1970er Jahre
Sergio Bologna, Marxist historian, Milan
Francisco Moreno, retired dock worker in Barcelona,
Ana Barradas, revolutionary, Lisbon
Bob Myers, retired worker,, Manchester
Emilio Mentasti, retired worker, historian
Vincenzo Miliucci, retired energy worker
Graziella, retired hospital worker and activist, trans feminist, Rome
Arbeiter*innen
Anna, auto worker, Germany
Lars Hirsekorn, VW worker, Germany
Lutz, electrical engineer, substations, Germany
Hauke, warehouse worker, water treatment, Germany
Matthias, Deutsche Bahn, Germany
Jakob, farm worker, Germany
Elena, postal worker, Spain
Noel, London Underground
Matthias, nurse, Germany
Marco, hospital worker, UK
Fleur, farm worker, Germany
José Nivoi, dockworker, USB union member, Genoa, Italy
Aktivist*innen, Autor*innen:
Jasper Bernes, professor and author, USA
Ricardo Noronha, historian, Portugal
Nick Chavez, engineer and author, USA
Heide Lutosch, translator, author, Germany
Annika, activist, Lichtenrade Solidarity Neighborhood Union, Germany
Susi, André, and Sebastian, Initiative for Democratic Working Time Accounting, Germany