Jeder Acker, jede Fabrik

Ideen für eine notwendige Revolution

Jeder Acker, jede Fabrik

Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.

Wir haben Genoss*innen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben dutzende Arbeiter*innen interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten zur Wehr setzen.

In “Jeder Acker, jede Fabrik” entwickeln wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. - Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.

Um die Diskussion zu vertiefen und erste organisatorische Schritte zu machen, laden wir Euch im Herbst 2027 zu einer Konferenz ein - watch this space!

Der Film ist eine gemeinsame Produktion von AngryWorkers und Labournet TV.

Jeder Acker, jede Fabrik - Trailer

Der aktuelle globale Moment ist geprägt von einer klassischen Systemkrise: die Herrschenden wissen nicht, wie weiter, sie verwickeln sich in Spiralen von unsinnigen Kriegen, einem neuen Rüstungswettlauf und verzweifelten Versuchen, aus ausgelaugten Böden und grüngewaschenen Bull-Shit-Jobs noch soviel herauszuquetschen, dass sie keine offizielle Rezession verkünden müssen. Neue Technologien und Wissen werden für gesellschaftlich sinnlose oder zerstörerische Projekte verschwendet, während sich die Masse der Arbeiter*innen weiter auf Niedriglöhnen herumquälen. Die Zeichen stehen auf Zusammenbruch. Was wir brauchen ist eine kollektive Diskussion, wie wir nicht verzweifeln, sondern uns auf einen radikalen Wandel vorbereiten können.

Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle zusammen und bewusst entscheiden, wie wir unsere Ressourcen, unsere kollektive Arbeitskapazität und unser Wissen im Gemeinwohl aller und mit Rücksicht auf die Natur und kommende Generationen einsetzen können. Dies ist keine Hexerei oder Hippie-Utopie. Die Klassenbewegungen der Vergangenheit und ihre Theoretiker*innen haben uns einiges mit auf den Weg gegeben und als Klasse verfügen wir über ein enormes technisches und soziales Wissen - Wissen, das heute im privaten Unternehmensinteresse zerstückelt, monopolisiert und durch Patentämter bewacht wird.

Mit unserem Film wollen wir einen Beitrag zu dieser kollektiven Diskussion über einen Systemwandel leisten. Wir haben für den Film dutzende von Menschen interviewt. Zeitzeug*innen, die in den internationalen Bewegungen der 1970er Jahre das System von unten in eine Krise gestürzt haben; Genoss*innen, die sich kritisch mit dem Erbe der Sowjetunion auseinandersetzen; Feminist*innen und Aktivist*innen, die über die Voraussetzungen für eine befreite Gesellschaft sprechen; Arbeiter*innen, die aktuell auf dem Gemüseacker schuften, U-Bahnen fahren, Energieanlagen bauen, in Autofabriken arbeiten oder Kranke pflegen erklären wie ihre Arbeit vernünftig organisiert werden könnte. Wo kann es lang gehen und wie können wir es anpacken?

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  • ICE Minneapolis

    ICE Minneapolis

  • Räterevolution Deutschland 1919

    Räterevolution Deutschland 1919

  • Jasper Bernes, Professor und Autor, Kalifornien

    Jasper Bernes, Professor und Autor, Kalifornien

  • Annika, Stadtteilgewerkschaft Lichtenrade Solidarisch

    Annika, Stadtteilgewerkschaft Lichtenrade Solidarisch

  • José Nivoi, Hafenarbeiter, Genua

    José Nivoi, Hafenarbeiter, Genua

  • “Die meisten Leute denken an die Zukunft als Mad Max: brennende Dinge in der Wüste. Wir haben eine katastrophische Vision der Zukunft, und ich denke, wir müssen die Vision einer kommunistischen Möglichkeit wiederbeleben.”

    Jasper Bernes, Autor "The Future Of Revolution"
  • “Als Revolutionär, der in diesen Betrieben arbeitet, sehe ich es als meine Aufgabe an, meinen Kolleg*innen die Idee einer Revolution möglich erscheinen zu lassen.”

    Noel, U-Banhfahrer, London
  • “Ich habe an Überschallflugzeugen, Cruise Missiles und Rolls Royce Autos gebaut. Nichts davon ist nützlich für die Gesellschaft insgesamt.”

    Bob Myers, pensionierter Fabrikarbeiter
  • “Es ging darum, dem bürgerlichen Recht ein proletarisches Recht entgegenzustellen."

    Emilio Mentasti, HIstoriker, über die 1970er Jahre in Italien
  • “Es war, als berührten wir den Himmel mit unseren Händen"

    Francisco Moreno, pensionierter Hafenarbeiter, über die 1970er Jahre
  • "Wir brauchen Organisationen, die fest verankert sind im Alltag von Menschen. Und das, denke ich, ist die wichtigste Aufgabe, die wir zurzeit haben."

    Annika, Stadtteilgewerkschaft Lichtenrade Solidarisch, Berlin
  • “Die Fabrik, mit ihren 3.000 Leuten pro Schicht, kann sich organisieren… ja: wie ‘ne Armee, wie ‘ne kleine Armee”

    Anna, Autoarbeiterin
  • "..dass man einen neuen Blick auf die Welt bekommt, dass man kampfbereiter wird, dass man lernt, sich mehr als politisches Subjekt wahrzunehmen, dass man sich als Teil einer Klasse sieht, dass man kooperiert mit anderen Teilen der Klasse."

    Annika, Stadtteilgewerkschaft Lichtenrade Solidarisch

Termine

BERLIN 3 Termine

Vorpermiere auf dem Rio Reiser Platz, in Anwesenheit von Protagonist'innen und der Filmermacher*innen

Kino in der Brotfabrik

Aquarium Kreuzberg, mit der Initiative Demokratische Arbeitszeitrechnung (IDA)

BRAUNSCHWEIG 1 Termin

Universum Filmtheater

BREMEN 1 Termin

DGB Haus, mit Unkürzbar und Verdi

DRESDEN 1 Termin

FAU

HAMBURG 2 Termine

Internationales Zentrum

medienpädagogisches zentrum mpz

KIEL 1 Termin

Hansa 48

MAGDEBURG 1 Termin

Stadtteilladen, Maxim-Gorki-Straße 40

MÜNSTER 1 Termin

Cinema Kurbelkiste, mit FAU Münster, Treibhausdefekt, Furious Farmworkers

PADERBORN 1 Termin

Akka

SAARBRÜCKEN 1 Termin
WITZENHAUSEN 1 Termin

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Öffentlichkeitsarbeit

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