Rettet GKN For Future (GFF)
Die Genossenschaft des GKN Fabrikkollektivs "GKN For Future" (GFF) braucht unsere Unterstützung und Solidarität! Spendet für die erste sozial integrierte Fabrik! Sie könnte das Role Model für sozial-ökologische Arbeitskämpfe in Europa werden.
Ein Großinvestor hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, deshalb muss die Lücke mit Spenden geschlossen werden. Am 20.1. um 18h organisiert GKN for Future Deutschland ein Zoom Meeting, um zu überlegen, wie wir die Spendenkampagne unterstützen können:
https://zoom.us/j/93399117551?pwd=TUrIl7FQkEAAgIReZjrrcYfB2wwMCA.1
Seid dabei, teilt eure Ideen und lasst uns gemeinsam das Projekt retten!
- Hier der Spendenaufruf der ex-GKN Arbeiter.
Dem System eine Ohrfeige zu verpassen ist unbezahlbar.
Eine Crowdfunding-Kampagne zur Umsetzung des Industrieplans der ersten sozial integrierten Fabrik in Italien.
Den Stillstand und den Boykott durchbrechen: eine einfache Aktion zur Rettung der sozial integrierten Fabrik und der basisdemokratischen Reindustrialisierung.
Hier sind wir wieder und treiben den Kampf der ehemaligen GKN-Beschäftigten hartnäckig voran, weil es notwendig ist: Wir starten eine noch breitere Beteiligung der Bevölkerung, um den Boykott eines ganzen Systems zu durchbrechen. Ob absichtlich oder nicht, der Versuch, den Kampf der ehemaligen GKN-Beschäftigten zu zermürben, ist offensichtlich. Einerseits fehlt es an öffentlichen Interventionen oder diese sind unzureichend: Das öffentliche Industriekonsortium hat noch nicht interveniert und wird dies möglicherweise auch nie tun. Andererseits sehen die sogenannten „sozialen” Investmentfonds und die Geschäftsführung der Genossenschaft tatenlos zu.
Einige Investoren, wie die Banca Etica, machen eine Ausnahme, indem sie am ursprünglichen Projekt festhalten, aber das reicht nicht aus.
Wir sind wie Verwundete, die versuchen, die Blutung mit ihren eigenen Händen zu stoppen. Seit langem ist die Zeit unser Feind. Vor einem Jahr war der Industrieplan bereits durch enorme Verzögerungen gefährdet, und heute ist die Situation noch schwieriger.
Unsere Gegner haben Zeit und Zermürbung gegen uns eingesetzt, indem sie immer wieder aufgeschoben, verzögert, falsche Evaluationen durchgeführt und falsche Versprechungen gemacht haben.
Nach vier Jahren Kampf, 15 Monaten ohne Gehalt und acht Monaten Arbeitslosigkeit scheint alles verloren zu sein. Aber gleichzeitig reicht das vielleicht aus, um zu behaupten: „Letztendlich haben wir doch gewonnen”. Die Lehren, die wir aus diesem Kampf ziehen können, sind enorm, sein historisches Vermächtnis wird nicht verblassen, und sein Beispiel wird noch viele Jahre lang für sich sprechen.
Warum also weitermachen? Weil wir es uns nicht leisten können, diesen Kampf zu verlieren, und „sie“ es sich nicht leisten können, uns gewinnen zu lassen. Weil es mit dem „einfachen“ Ziel begann, die Fabrik offen zu halten, aber letztendlich alle „systemischen“ Probleme aufgedeckt hat, die uns heute in die Katastrophe treiben.
Im Zentrum des Prozesses der Deindustrialisierung, sinkender Löhne und des Aushelebns unserer Rechte, der insbesondere in der italienischen und europäischen Gesellschaft beobachten, steht ein Wirtschaftssystem, das parasitär und spekulativ ist und ausschließlich auf Standortverlagerungen, Finanz- und Immobiliengewinnen basiert. Man hat versucht, einen solchen Krisenprozess auf den Klimawandel zurückzuführen, aber der König ist nackt: Die Armut nimmt zu und es gibt keine "grüne Transition", um den Klimawandel einzudämmen. - Und jetzt versucht man mit derselben Heuchelei, uns davon zu überzeugen, dass eine Wiederaufrüstung notwendig ist, um den industriellen Niedergang zu stoppen.
Während sie mit Landverbrauch, Kriegen, Völkermord, Autoritarismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und fossiler Wirtschaft beschäftigt waren, wurden das Finanzkapital unserer Länder von der chinesischen Industrie in Bezug auf die Produktion von Photovoltaik und erneuerbaren Energien übertrumpft.
Und während die europäischen Regierungen diese Kluft für unüberbrückbar halten, sehen sie einen Weltkrieg als etwas Mögliches, ja sogar Wünschenswertes an. Darüber hinaus glauben sie, dass dies der Schlüssel zu einer wirtschaftlichen Erholung wäre, und investieren daher 800 Milliarden Euro in Rüstungsgüter.
Die Wiederaufrüstung ist eine (un)menschliche Dummheit, ein wirtschaftlicher Betrug, eine endlose Schande, wenn man an die Opfer denkt, die die Sparpolitik unseren Schulen, Universitäten und Krankenhäusern auferlegt hat.
Deshalb ist das Fabrikkollektiv der ex-GKN Arbeiter ein Beispiel, das sie sich nicht leisten können. Denn eine bewusste Gemeinschaft, die durch das Zusammenwirken von sozialen Bewegungen und der Klimabewegung entstanden ist, zeigt, dass eine Alternative möglich ist. Sie zeigt, dass wir die Einzigen sind, die einen Plan für würdige Arbeit, für den Klimawandel und für ein schönes Leben haben.
Wir haben jeden Gegensatz zwischen sozialer und Klimagerechtigkeit abgeschafft. Wir sind gleichzeitig „glückliches De-Growth” und der Schlüssel zu einem ausgewogenen Wachstum, um den wirtschaftlichen Niedergang zu stoppen und durch die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse und den Klimawandel Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen.
Die Katastrophe steht vor der Tür – sei es Krieg, Völkermord, Ökozid, Klimawandel – und wir können uns nicht darauf beschränken, sie mit Worten zu bekämpfen. Wir brauchen ein Beispiel, das greifbar, erklärbar und verallgemeinerbar ist.
Deshalb bestehen wir auf unserem Reindustrialisierungsplan. Und wir tun dies mit einer Neuerung: der Flottillenmethode. Die Flottille hat uns gezeigt, wie stark wir sind, wenn wir unsere großen und kleinen Schiffe zu Wasser lassen ohne um Erlaubnis zu fragen, was auch immer es kostet.
Daher wird diese neue Kampagne mit großen oder mit kleinen Schiffen, mit einem Teil des Projekts oder mit dem gesamten Projekt in See stechen.
Und jeder Schritt, den wir unternehmen, wird ein Schlag ins Gesicht eines ganzen Systems sein. Es wird der Beweis dafür sein, dass wir alles sind, während sie nichts sind. Denn wenn diese Kampagne erfolgreich ist, wird sich die Frage stellen: Wozu sind sie da?
Unterstützt uns, verbreitet diese Botschaft. Zehntausende von uns können ein neues Ziel von 2 Millionen Euro erreichen, das zu den bisherigen Zusagen hinzukommt.
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Das Ziel dieser Kampagne ist es, mindestens 2 Millionen Euro zu sammeln.
Wir erinnern Euch daran, dass Spenden in Eurer Steuererklärung absetzbar sind.
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„Moment mal, seid ihr verrückt?“
Nein, hier sind unsere Zahlen:
● Mehr als 1600 Tage permanente Versammlung, die noch andauert;
● 15 Monate unbezahlte Gehälter;
● Tausende gesammelte Unterschriften im Dezember 2022 in der Provinz Florenz, die die Gründung einer öffentlich-sozial integrierten Fabrik unterstützen;
● 12 Demonstrationen, an denen Zehntausende Menschen aus ganz Italien und Europa teilgenommen haben;
● 3 jährliche Ausgaben des Working Class Literaturfestivals;
● 4 Bücher;
● 3 Dokumentarfilme;
● 1 Theaterstück;
● 1 nationales Gesetz gegen Standortverlagerungen und 1 regionales Gesetz zur Gründung öffentlicher Industriekonsortien, die die kooperative Rettung von Unternehmen unterstützen;
● 1 Industrieplan, der nach dreijähriger Vorbereitungszeit entstanden ist und 4 Due-Diligence-Prüfungen (technisch, kommerziell und industriell, von Oktober 2024 bis Juni 2025) erfolgreich bestanden hat. Diese Prüfungen wurden von unabhängigen Beratern im Auftrag des Hauptinvestors durchgeführt.
● 1,5 Millionen Euro, die durch eine Volksbeteiligung aufgebracht wurden, um den Reindustrialisierungsplan der ehemaligen GKN-Beschäftigten zu unterstützen, der von Forschern und Unterstützern mit fachlicher Expertise begleitet wurde;
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Wie weit sind wir also gekommen?
Diese Zahlen reichten nicht aus. Es reichte nicht aus, alle technischen Ausreden zu entkräften, um die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, sich für den Plan auszusprechen und ihn umzusetzen.
Jetzt liegt es an unserer Welt, ebenfalls alle Ausreden aufzugeben, wenn wir eine Alternative zu den tödlichen Strategien unserer Regierungen wollen, die darauf abzielen, die neue Arbeitsplätze durch Aufrüstung und die Umwandlung von zivilen Fabriken in Standorte für die Rüstungsproduktion zu schaffen.
Das Ziel dieser Kampagne ist es, mindestens 2 Millionen Euro zu sammeln.
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Warum so viel Geld?
Das ist genauso viel Geld, wie unsere „Social Impact Investoren” hätten investieren sollen (1 Million asl Eigenkapital, 1 Million also Semi-Eigenkapital), bevor sie nach 9 Monaten Due Diligence beschlossen, ihre Entscheidung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Es gibt keine Garantie dafür, dass die Verschiebung jemals enden wird, weder in diesem Fall noch in anderen, was uns das Gefühl gibt, es mit einem präzisen und methodischen Plan zu tun zu haben: Institutionelle Investoren einer bestimmten Art tauchen auf und verschwenden unsere Zeit mit Besprechungen, Analysen und Berichten, nur um dann ohne große Erklärung wieder zu verschwinden.
So hat beispielsweise bis heute keiner der Führungskräfte der Genossenschaftsverbände unseres Landes offiziell seine Bereitschaft bekundet, in den Plan zu investieren. Infolgedessen haben wir keine Aussicht, die Marcora-Gesetzgebung zu nutzen, auch nicht in Form einer „Genossenschaftsgründung”.
Bis heute – 11. Dezember 2025 – hat das öffentliche Industriekonsortium keinen Wirtschaftsprüfer ernannt, obwohl es im Sommer 2025, acht Monate nach Verabschiedung des Gesetzes über Industriekonsortien, gegründet wurde. Die Ernennung des Wirtschaftsprüfers hätte das Konsortium in die Lage versetzt, im Gebiet der ehemaligen GKN Fabrik tätig zu werden und damit den Weg für Immobilienspekulationen zu versperren.
Es wäre die Aufgabe der Institutionen gewesen, über so ein Konsortium nachzudenken. Stattdessen wurde es von den Arbeiter erkämpft, nach einem Jahr des Kampfes um die Verabschiedung eines von den Arbeitern geschriebenen Gesetzes. Das Konsortium wurde zwar gegründet, ist aber seit Monaten untätig. Es besteht erneut die begründete Sorge, dass sie jedes Mal einen Vorwand finden werden, um die Dinge immer wieder hinauszuzögern.
Die Arbeiter – die monatelang ohne Lohn auskommen mussten – und ihre Unterstützer*innen mussten die ganze Arbeit erledigen, die notwendig war, um ihren Plan umzusetzen. Sie sassen in „technischen” Ausschüssen, die sich gegenseitig den schwarzen Peter zuspielten. Sie dachten, diese Taktik den Frosch im Kochtopf langsam zu sieden, würde funktionieren und dass unsere Niederlage nur eine Frage der Zeit sei. Sie wissen, dass unser Sieg einen gefährlichen Präzedenzfall für die Freiheit des Kapitals schaffen würde. Die Freiheit die Produktion zu verlagern, uns auszuhungern, zu spalten und Industrieanlagen in Vermögenswerte für Immobilienspekulationen umzuwandeln.
Unbewusst haben sie uns gezeigt, dass wir ohne sie auskommen können. Anmerkung: Damit meinen wir nicht, dass wir auf öffentliche Interventionen verzichten wollen, sondern dass wir durch die Konkretheit unserer Schritte zeigen wollen, wie grotesk, verdächtig und unerträglich deren Fehlen ist.
Wie können wir das alleine schaffen?
Das Mindestziel der Kampagne besteht darin, die Verfügbarkeit der notwendigen Ressourcen sicherzustellen, um einen oder mehrere Teile des Industrieplans in Gang zu setzen. Dies setzt voraus, dass das Werk in Campi Bisenzio tatsächlich verfügbar ist oder dass andere Werke, die für die neuen Teile der Produktionslinie geeignet sind, zur Verfügung gestellt werden können. Wie immer streben wir an, das Mindestziel zu übertreffen und alle notwendigen Ressourcen zu sammeln, um den gesamten Industrieplan auf den Weg zu bringen.
Dieser Kampf wird nicht leicht zu gewinnen sein: Mit jedem Monat, der verstreicht, werden die Arbeitslosenunterstützungen (NASPI) aufgebraucht, die die einzige Einkommensquelle für die Arbeiter sind, die im März 2025 endgültig entlassen wurden. Dieses Geld hätte stattdessen als Kapital für die Genossenschaft verwendet werden können (in unserem Geschäftsplan konservativ auf 600.000 Euro geschätzt). Aber wir sind nicht die Einzigen, die an diesen Sieg glauben:
Dank dem ARCI Dachverband wird die Kampagne in jedem ARCI Verein in ganz Italien verbreitet, der Spenden von seinen Mitgliedern sammeln und direkt auf das auf dieser Seite eingerichtete Konto überweisen kann.
Dank mehr als tausend Mitgliedern, die in die Volksaktienkampagne auf Ener2crowd investiert haben, wissen wir, dass wir nicht die Einzigen sind, die an diesen Sieg glauben. Dank dieser weiteren Crowdfunding-Aktion mit dem Titel „Eine Aktion zur Rettung von GKN” können wir noch mehr erreichen und versuchen, alle notwendigen Ressourcen zu sammeln, um das gesamte Budget des Industrieplans zu decken.
Dank der Unterstützung der Banca Etica, die unter bestimmten Bedingungen 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung des Plans bereitgestellt hat, wissen wir, dass wir auf Sponsoren zählen können, die sich für die richtige Seite entschieden haben.
Es könnten weitere Beschlüsse anderer institutioneller Investoren (zwei Banken und ein institutioneller Investor der Verwaltung der Region Toskana) folgen, sodass insgesamt 3,1 Millionen Euro zusammenkommen könnten.
Wenn wir es schaffen, wie wird mein Beitrag gewürdigt?
Sobald Du spendest, wirst Du Teil der GFF-Unterstützerversammlung: Du wirst über den Start und die Fortschritte des Industrieprojekts durch spezielle Treffen informiert, die von dem ARCI Dachverband einberufen werden, das dank dieser Kampagne zum Hauptfinanzierer der Genossenschaft wird.
Es ist möglich, jeden beliebigen Betrag zu spenden, aber Du wirst nur mit einer Spende von mindestens 100 Euro, die symbolisch als „eine Aktie” zählt, in die Versammlung der diffusen Volksbeteiligung aufgenommen.
Warum gibt es zwei Kampagnen zur Finanzierung der Volksbeteiligung?
Die auf der Investitionsplattform ENER2CROWD gestartete Kampagne diente dazu, die Anteile (mindestens 5 zu je 100 Euro) einzusammeln, die bereits von Personen oder juristischen Personen im Rahmen der von GFF im Oktober 2023 gestarteten Kampagne zur Beteiligung der Bevölkerung reserviert worden waren. Sobald das Ziel erreicht ist, muss der Vorstand von GFF den Status „Finanzierungsmitglied” für diejenigen genehmigen, die ihre Teilnahme bestätigt und ihren Anteil bezahlt haben. Hier eine Videoanleitung die erklärt wie man das Geld auf Ener2Crowd einzahlen kann. (Es ist leider etwas kompliziert.)
Mit dieser neuen Kampagne möchten wir die Möglichkeit, die Umsetzung des Projekts zu unterstützen, auf Tausende von Personen und Gruppen ausweiten, die einen geringeren Betrag spenden möchten (bis zu 500 Euro, was, wie oben erläutert, das Minimum ist, um Finanzierungsmitglied zu werden). Durch die Gesamtsumme der Spenden wird ARCI zum größten Finanzierungsmitglied der GFF-Genossenschaft. Dadurch bleiben Einzelpersonen, die spenden, mit dem Projekt in Kontakt und können sich durch eigens einberufene Versammlungen über dessen Entwicklungen auf dem Laufenden halten können.
Zusammenfassend gibt es zwei Mechanismen:
1. einen für diejenigen, die ihr Interesse an der Volksbeteiligung bekundet haben und „Finanzierungsmitglieder der Genossenschaft” werden möchten (Equity-Crowdfunding über Ener2Corwd), und
2. einen anderen, der es ermöglicht, auch kleine Beträge einfach an eine einzige Einrichtung zu spenden, die dann ihrerseits Finanzierungsmitglied wird (Reward-Crowdfunding).
Was passiert, wenn wir das Ziel von 2 Millionen Euro nicht erreichen?
Alle gesammelten Mittel würden zur Finanzierung eines nationalen Widerstandsfonds verwendet werden. Wir können uns keine bessere Möglichkeit vorstellen, das Erbe dieses Kampfes fortzuführen, als andere Kämpfe zur Verteidigung würdiger Arbeit zu unterstützen. Für den Fall, dass kein Teil des Plans umgesetzt wird, entscheiden die Versammlungen der finanzierenden Mitglieder (die sich am Crowdfunding auf Ener2Crowd beteiligt haben) und der Spender (die sich an dieser Kampagne beteiligen) darüber, ob ein Hilfs- und Widerstands-Fonds gegründet wird, der ein dauerhaftes Instrument für konfliktreichen Mutualismus in unserem Land wäre.
Warum ARCI?
ARCI stellt sich einfach zur Verfügung, um das Projekt zu unterstützen. ARCI ist eine große, nationale juristische Person mit eigener Geschichte und Glaubwürdigkeit. Dies verleiht der Spendenkampagne mehr Autorität.
ARCI erzielt mit dieser Kampagne keinen Gewinn, und selbst wenn der Dachverband der endgültige kollektive Anteilseigner wäre, würde er die Verwendung etwaiger Zinsen der kollektiven Entscheidung der Anteilseigner überlassen und dabei Investitionen in mutualistische Projekte Vorrang einräumen.
Ein beispielloser Präzedenzfall: die erste sozial integrierte Fabrik unseres Landes
Nach viereinhalb Jahren Kampf versuchen wir, eine weitere Belagerung mit einem Plan zu beenden, der mehr als 100 Arbeitern der ehemaligen GKN Fabrik Würde und Arbeit zurückgeben und sogar einen Anstieg der Beschäftigung bewirken kann.
Wir werden nicht nur ein neues Öko-Monster in Campi Bisenzio vermeiden, sondern auch Photovoltaikmodule und Lastenfahrräder mit reduzierter Umweltbelastung herstellen und die Module am Ende ihrer Lebensdauer wiederverwerten.
Der Plan sieht die direkte Beteiligung der Arbeiter an der Leitung des neuen Industrieunternehmens vor.
Der von uns entwickelte Plan sieht die Beteiligung lokaler Vertreter*innen im Vorstand durch die "Società Operaia di Mutuo Soccorso Insorgiamo" und „ARCI nazionale” vor.
Ich möchte mehr über den Industrieplan erfahren...
Unter den folgenden Links kannst Du folgende Dokumente herunterladen:
● die öffentliche Version des Industrieplans (Italienisch)
● die Präsentation der Genossenschaft und ihrer Funktionsweise (Italienisch)